Hier und Da

An dieser Stelle erscheinen von Zeit zu Zeit Berichte über Caches, die bei mir einen besonderen Eindruck hinterlassen haben und in gewisser Weise für mich sogenannte Meilensteine oder Highlights darstellen und für die ich finde, dass sie hier erwähnt werden sollten…

ACHTUNG: Spoiler !

Unknown CacheArcade Invasion

Da dachte ich, löse mal wieder ein schönes Rätsel…..

kurz geschaut und auch direkt mal was gefunden! Ich hatte auch keine (Vor-) Ahnung, was ja manchmal sehr hilfreich ist und ich stellte mich schon auf eine eingehende Demontage des Bildes ein, so nach allen regeln der Kunst….

Was soll man schon bei diesem Anblick sonst für Ideen haben???

pong

Da mir aber auf der Seite dann direkt mal eine Kleinigkeit auffiel und ich mich erst ” warm machen” musste, ging ich dem spontan nach. Und was sich mir dann zeigte, musste mich wirklich schmunzeln lassen. Denn irgendwie war es eine kleine Zeitreise…zurück in die 80er.

Da ich in dieser Hinsicht doch eher eingerostet bin, dauerte es dann auch ein wenig, bis sich mir die Koordinaten zeigten. Aber ich muss sagen: Hier musste ich mich nicht nur warm machen, sondern schon fast heiß laufen 😀

Eine sehr coole Idee, eine super Umsetzung und vor allem auch eine nette Abwechslung!!

Hat auf jeden Fall Spaß gemacht!

Und mehr Spoiler geht an dieser Stelle wirklich nicht:

pong

 

Pertisau Botschafter

09.06.2013

Richtiger wäre eigentlich: “Achensee Botschafter”. Aber da wir ja immer wieder nach Pertisau fahren, was ja darin begründet ist, dass meine Schwiegereltern traditionell immer wieder mal hier hin fahren, habe ich es an dieser Stelle einfach mal umbenannt. Im Grunde passt es eh besser, da die Botschaftersäulen ja auch in Pertisau stehen und nicht in Maurach oder Achenkirch. Aber egal.

Achensee Botschafter

Achensee Botschafter ist der erste Cache, den wir in Österreich gemacht haben. Insofern haben wir an dieser Stelle eine kleine Premiere. Ausserdem ist dieser auch der erste Cache, den wir so zusammen angegangen sind. Die Rede ist von ra! (meiner Herzdame), Archeogreco (mein Herzschwager :-D) und mir. Und nebenbei gab es von GC dieses nette Souvenier:

Purpleangel

 

  Florianturm

Heute waren wir unterwegs, um noch Besorgungen für den Urlaub zu machen. Da wir recht schnell alles zusammen hatten, was wir brauchten, blieb noch Zeit, um ein wenig das Wetter zu genießen, das besser war als angekündigt. So fuhren wir noch in den Westfalenpark… da wir die Ruhrtopcard haben, hatten wir eh freien Eintritt und auch die Fahrt nach oben auf den Turm war somit umsonst. Ein guter Plan also!
In einer kleinen Pause am Spielplatz scannte ich kurz den Park… und tatsächlich: auch hier waren einige Dosen versteckt.

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Also haben wir es uns nicht nehmen lassen, zumindest eine anzugehen. Leni wurde vor Ort auch direkt fündig, sie weiß also auch so langsam, wie der Hase läuft 😀
Später auf dem Turm wollte ich zur Abwechslung einfach mal von oben erraten, wo sich die nächste Dose wohl verstecken mag. Aber es kam direkt anders. Nach dem Scan war sofort klar, er ist hier oben in 200 Metern Höhe!  Und nach dem Lesen des Hinweises, brauchte ich auch den Kompass  gar nicht erst aktivieren!  Der Hint war so eindeutig, dass ra! und ich direkt wussten, er ist nicht mal einen Meter von uns entfernt….was ist denn jetzt los?

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Nicht nur ein ganz besonderer Ort, sondern auch ein ganz besonderer Zufall. Da kann ich nur sagen: zum Glück habe ich hier oben trotz der vielen Eindrücke auf mein Handy geschaut.
Insofern war das hier ein sehr schöner Abschluss eines genau so schönen Tages.

Und noch eine Letterbox: Letterbox Hybrid Westfälischer Stadionblick

Das erste Mal mit Follhorstder1te in Dortmund in der Pause eine kleine Runde gedreht und direkt belohnt worden mit einer netten Dose. Hier das obligatorisch NICHT gestellte Bild: 😀

LetterBoxStadionblick

 

 

Geo (Rohr-)Post Office & TB-Hotel Steigerwald” – in Bayern: eine LETTERBOX mal anders

Nachdem ich in Nürnberg auf der Messe “Technopharm” war, standen auf der Rücktour so einige Parkplatztradis auf dem Programm. So konnte ich entlang der Autobahnen A3 und A45 ein paar schnelle Döschen einsammeln und etwas für die eigene Statistik tun. Diese Letterbox war dann aber doch, zumindest für einen Parkplatz-Cache, etwas Besonderes, dem ich an dieser Stelle dann auch einen Platz hier auf der Seite widmen möchte. Letterboxen sind ja eher spärlich gesät, dabei ist der Hintergrund und die Machart eher spezieller Natur und daher auch immer wieder lohnenswert, auch wenn es mit dem Smartphone heutzutage ein Kinderspiel geworden ist, diese zu finden.

Trotzdem: die Tatsache, dass man nicht nur schlicht eine Koordinate anläuft oder ein Rätsel lösen muss, sondern grundsätzlich auch wissen muss, wie man einen Punkt anpeilt, bringt beim Cachen immer wieder eine nette Abwechlung in den Cacheralltag.

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So wurde ich dann auch mit einer äußerst nett hergerichteten Dose belohnt. Das sind Momente, die gerade auch bei schönem Wetter, richtig Spaß machen!

 

Der Alte vom Müssenberg” – die doppelte Belohnung

Im Grunde ist er “nur” ein Tradi. Aber wer Zeit hat und gerne wandert, der kommt hier ganz und gar auf seine Kosten. Denn der Müssenberg ist mit 427,5 m die höchste
Erhebung im Bereich der Stadt Arnsberg und kann gut, ohne erhebliche Anstrengung, bewandert werden. Er ist kein sog. DRIVE-IN ! Diesen sollte man sich daher für gutes Wetter aufsparen, damit man auch von oben die schöne Aussicht auf Hüsten genießen kann. Das schöne dabei ist auch, dass man sich neben dem Cache in unmittelbarer Gipfelnähe auch ins Logbuch am Gipfelkreuz verewigen kann, welches von der SGV Arnsberg ausgelegt wurde. Wirklich eine lohnende Sache.

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 “Kaiserspförtchen” – Virtual Cache in Arnsberg

Eine aussterbende Art. Man findet sie nur noch äußerst selten. Und wenn man ein wenig auf Statistik steht bzw. gerne die komplette Bandbreite an Cachearten ausprobiert haben möchte, so darf ein Virtual Cache natürlich nicht fehlen. Dieser hier gehört auch zu den “Alten”, genauer gesagt stammt er aus dem Jahre 2003. Insofern bin ich froh, dass ich diesen noch machen durfte und das auch noch in meiner Homezone. Bei einem Virtual Cache ist es wie bei den Earth Caches auch, dass man keine Dose findet, sondern einen netten Platz, ein Gebäude, etwas Historisches oder einfach etwas Interessantes, auf das in dieser Form aufmerksam gemacht werden soll. Man beantwortet eine oder mehrere im Listing gestellten Fragen, deren Antworten man i.d.R. an Ort und Stelle auf Infotafeln o.ä. findet und schickt diese an den Owner, der dann die Logfreigabe erteilt.

Im Alltag würden diese Orte meist kaum Beachtung finden, sie fallen “einem einfach nicht auf die Netzhaut”, wie ein Mitcacher es mal formulierte. Und so kann man sich neben dem Hobby auch einfach mal ein stückweit weiterbilden, während der Spaßfaktor nicht verloren geht. Sowas könnte durchaus Bestandteil eines Schulfachs werden.
Hier der Ort um den es geht, ohne die Lösung preiszugeben….

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Hüstener Kälber” – Unser erster Nachtcache (NC)

Ja das war schon eine besondere Erfahrung. Ich denke, jeder erste Nachtcache bleibt für einen Geocacher unvergessen. Aber ich muss gestehen: es hat nicht beim ersten Versuch geklappt, und zwar aus folgendem Grund: Es fing an an einem Abend, an dem ich mit dem Bike raus bin, um noch eine Runde zu drehen. “Ich mach auch dabei eben die Hüstener Kälber“, sagte ich noch zu meiner Frau. Na gut. Meine Fenix habe ich dabei und auch sonst die Grundaustattung im Gepäck… sollte also klappen. Ich schaute noch eben auf den Ausdruck und fütterte mein Handy mit den ersten Koordinaten für Station 1. Super gefunden…. auch die Koordinaten für Station 2. Da machte ich dann aber einen Fehler, der dazu führte, das alles anders kam als gedacht…. Zahlendreher in der Koordinate. In der Dunkelheit mit der Fenix im Wald wie ein Hund bei verlorener Witterung systematisch in jedem Loch rumgescharrt…nicht zuletzt ein wenig aus Verzweiflung. Das ging eine halbe Stunde so, bis ich in der Ferne zwei Gestalten ausmachen konnte, die sich seltsam im Wald verhielten. Also Lampe aus und abwarten was passiert. Sie schienen auch etwas zu suchen, denn auch die Beiden waren etwas abseits des Weges. Aber egal. Erst nach einigen Momenten kam mir der Gedanke, die könnten ja das Gleiche suchen wie du… Aber die sind ja mal völlig daneben, dachte ich noch, und nahm meine Suche wieder auf. Natürlich nahm ich immer mal wieder Blickkontakt auf, um zu sehen, was 50 Meter weiter bei den beiden geschah. Und wirklich, ich sah gerade noch in deren Taschenlampenschein, wie einer von ihnen eine von diesen ach so vertrauten Dosen aus einem Baumstumpf zog. “Alles klar”, dachte ich. Irgendwas läuft hier falsch. Also bin ich rüber und sprach die beiden an. Ja klar: das war Station 2. Wir kamen ins Gespräch und verabredeten, dass wir nun zusammen weiter machen. Die Beiden sind auch bekannt als “Team F. K.”, ein nettes Pärchen, schon wesentlich erfahrener in Sachen Stash Hunting als ich und auch schon viel in Kanada aktiv gewesen. So ging es dann zusammen weiter. Wir machten einige Stationen, an denen wir die Hinweise für das Final sammelten, mussten aber irgendwann feststellen, dass wir eine Station überrannt hatten und dass irgendwas fehlte. An jeder Station gibt es nämlich einen Informationsschnipsel, die alle zusammen die Koordinate für das Finale ergeben. Also mussten wir zurück, um den Fehler zu finden. Wertvolle Zeit ging verloren. Ungefähr eine ganze Stunde. Jaja “mal eben” die Kälber machen…. Dann musste ich auch feststellen, ohne Team F. K. hätte ich eine Station gar nicht auswerten können, da ich damals noch kein UV Licht hatte. Um so mehr musste ich staunen, wie mein Kollege mittels Schwarzlicht im dunklen Wald einen entscheidenen Hinweis sichtbar machte. Da wusste ich natürlich, was ich mir noch unbedingt zulegen musste…. Aber irgendwas passte jetzt immer noch nicht. Die Finalkoordinate war noch immer nicht vollständig. Eine Zahl fehlte noch. Das deutete darauf hin, dass wir wieder eine Station überlaufen hatten. Das konnte aber doch gar nicht sein, hatte das doch alles gut zusammengepasst. Kurzer Kriegsrat… Natürlich hätte man an dieser Stelle jede Zahl einmal in die einzige Lücke einsetzen und auf der Karte darstellen lassen können. Mit ein bisschen Logik und Cacher Verständnis wäre man auch so ans Ziel gekommen…. Das wollten wir dann aber doch nicht. Da wir aber nicht wussten, wo der Fehler war und wie weit wir nun zurück mussten, um die noch fehlende Zahl zu finden, entschlossen wir uns, an dieser Stelle zu beenden. Leider. Aber es war halb 12 nachts. Ich war bereits seit 19 Uhr unterwegs und wollte nur eine Stunde weg sein… Meine Frau rief zwischendurch schon an und erkundigte sich, ob alles in Ordnung sei..
Also gut, wir beenden das hier.
Wir verabschiedeten uns und ich verschwand mit meinem Bike in der Dunkelheit. Lange wäre das eh nicht mehr gegangen. Die Batterien der Fenix waren bald am Ende und mein Ersatzpack war auch nicht mehr frisch. Meine M21-X Warrior hatte auch schon nachgelassen und für die hatte ich damals noch keine Ersatzakkus. Daraus zog ich wichtige Lehren: Man sollte genug Lampen dabei haben, wichtiger noch: genug VOLLE Batterien und auch mit der Energie sparen, also bewusst auch mit den verschiedenen Leuchtstufen einer guten Lampe arbeiten. Immer im Highpowermodus sinnlos die Energie in den Wald zu schießen macht nicht wirklich Sinn.
Zeit verging… und ich berichtete dieses Erlebnis auch den damals noch in den Startlöchern befindlichen Kumpels. Es dauerte zwar noch eine ganze Weile, aber irgendwann kam der Abend, an dem es klappte und alle konnten. Mit am Start waren _Balle, Scott_Pilgrim, Archeogreco, Ducard und ich. Also ganz von vorne. Mir war das egal, es machte auch einfach nur Spaß zuzuschauen, wie die Jungs an die Sache rangingen. Also hielt ich mich erst mal zurück. Als wir an Station 2 ankamen, musste ich mich an mein Treffen hier mit Team F. K. erinnern. Das führte dann dazu, dass ich die Kamera zog und dieses Photo schoss, welches für uns in gewisser Weise jetzt schon zu den Legendären gehört.

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Später war es interessant zu sehen, dass auch die Jungs manchmal einfach einen Schritt zu schnell unterwegs waren und so die gleichen Fehler wie wir damals machten. Das war die nächste Lehre: in einer Gruppe nicht zu schnell werden. Besonnen und wachsam bleiben. Nicht ablenken lassen, wenn einer meint, was gefunden zu haben.
Für mich war dann der weitere Verlauf des Abends größtenteils bekannt und vertraut, insofern genoß ich einfach das Zusammensein mit den Jungs.

Und glücklich waren wir dann, als wir endlich das große Finale erblickten. Ein sehr gutes Gefühl. Und so war auch sofert klar: Nachtcaches sind definitiv etwas Besonderes. Dafür sollte man sich auf jeden Fall genügend Zeit reservieren, mit den richtigen Leuten diesen Abend planen und auch auf jeden Fall die Ausrüstung gründlich checken.

 

 

Starke Männer?” – wie alles begann

Eigentlich war es nicht der erste Cache, aber er war derjenige, der den Startschuss gab.

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Es war ein Sonntag im September 2012. Familienspaziergang in Hüsten. Alter Truppenübungsplatz. Heute ein schönes Terrain, um mal in Ruhe eine Runde zu drehen und auch die Aussicht auf die umliegenden Orte zu genießen. Nachdem ich ein, zwei Tage zuvor meinen allerersten Cache aus reiner Neugierde machte, zog ich mein Smartphone aus der Tasche, um mal zu schauen, ob sich hier nicht auch was finden lässt. Eigentlich wollte ich meiner Familie nur mal zeigen, um was es beim Cachen eigentlich ging, wenn ich auch selber da noch gar nicht ahnte, was in den nächsten Wochen und Monaten noch so alles folgen sollte. Naja, gesagt, getan. Und so machten wir uns auf den Weg….

In den Anfängen ist das ja immer etwas holprig, aber es ging ganz gut. Und hier war der Name auch Programm. Einen Cache sooo schwer begraben? Das konnte ich mir irgendwie nicht vorstellen. Aber es war so! Und so mussten alle Hand anlegen und einen großen Stein umdrehen und was dann zum Vorschein kam war, wie ich heute auch weiß, eher klassisch.
Aber das war eben auch ein besonderes Erlebnis. Und es machte neugierig auf mehr. Und so kam es dann ja auch….

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