Schatzsuche oder auch der “Kiddies geocaching workshop”

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Da musste ich gerade feststellten, dass dieser Beitrag irgendwie in der Versenkung verschwunden war. Insofern bekommt er jetzt einen neuen Start.

 

Dieser Beitrag ist bereits 7 Monate alt, hatte es aus Zeitgründen nie bis zur Veröffentlichung gebracht und ist fast in der Versenkung verschwunden. Ich habe ihn in den letzten Tagen wieder ausgegraben, ein wenig aufgefrischt und nun mal veröffentlicht……

Nun ist unsere Kleine auch schon soweit: Es geht in die Schule. Wie lange hat sie darauf gewartet…..

Und auch auf die Einschulungsparty mit ihren Freunden.

Beides für uns als Eltern natürlich eine Herausforderung, das Kind auf den neuen Lebensabschnitt einzustellen und vor Allem auch auszurüsten.

In diesem Beitrag, die Überschrift deutet ja schon darauf hin, möchte ich aber mal die Erlebnisse der Kids berichten, die sie, wie konnte es auch anders sein, bei einer Schatzsuche machten.
Der Sperling hatte ja viele viele Ideen mitgebracht, die er draußen bereits gesammelt hatte 😉
Aber hier sollten ja die Kleinen voll auf ihre Kosten kommen und natürlich auch ohne wirkliche Hilfe eines “Großen” den Erfolg erarbeiten. Die Großen sollten wirklich nur begleitend dabei sein, bestenfalls als Vorleser, Fotografen und Tipgeber.
So hieß es dann: eine kleine Runde wählen, damit nicht schon vorher das Interesse verloren geht und die Puste ausgeht, die Rätsel und Hinweise kindgerecht verpacken aber dennoch spannend halten und natürlich ein Wow Finale basteln, was noch länger bei den kleinen Abenteurern nachwirkt.

Als Bilderbasis diente hier Disney’s “Jake und die Nimmerlandpiraten”, die bei den hiesigen Kids hoch im Kurs stehen. Am Ende selber ein Nimmerlandpirat zu sein, ist bestimmt schon Motivation genug 😀

 Vielleicht inspiriert es ja auch den einen oder anderen Leser, so etwas mal für die eigenen Kleinen zu machen.

 Schauen wir mal rein, wie es gelaufen ist.

 Es fing an mit der “Schatzkarte”, die zufällig im Garten gefunden wird…

 

Schatzkarte

Die Freude war natürlich riesengroß und es war sofort die Abenteuerfreude geweckt. Gerade auch unsere Minicacherin Leni wusste sofort, was zu tun ist. Daß sie hier über so einige Erfahrung verfügt, ließ sie die Anderen natürlich sofort spüren. Aber auch den Teamgeist, wenn es darum ging, den anfänglichen Hinweis zu interpretieren.

Da brauchte es kaum weiteres Zutun meinerseits. Und so waren sich sofort alle einig: Wir werden den Schatz heben!!

 

Los geht’s.

Schatzkarte
Und es dauerte auch gar nicht lange, bis “Station 1” vor dem Haus gefunden wurde in einem kleinen Hydranten….

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Und so folgten dann auch direkt die nächsten Stationen. Natürlich musste man hier und da einen kleinen Schubser in die richtige Richtung geben. Interessant war aber, dass die kleinen Helden ein klasse Gespür entwickelten und auch sichtlich Spaß dabei hatten.

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Jeder wollte dabei natürlich derjenige sein, der den entscheidenden Hinweis entschlüsselt hatte oder derjenige, der die nächste Station fand. So dauerte es nicht lange, bis die vielen kleinen Augen wieder leuchteten: Ein echter Goldbarren unter einem Gedenkkreuz, das konnte ja nicht zufällig sein….. 😀

War der Goldbarren etwa doch nicht echt? Aber wie ging es nun weiter? Nach kurzer Irritation konnte man dem glänzendem Ding doch noch sein Geheimnis entlocken: der 2. Hinweis.

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Es galt nun einen Zaun zu suchen, an dessem 12. Pfahl wohl der nächste Hinweis versteckt war….

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Die gesuchte Kreuzung war natürlich schon von weitem zu erkennen und auch auch, in welche Richtung es nun gehen sollte. Aber würden die kleinen Abenteurer wirklich dort einen Schlüssel finden? Und wofür sollte dieser wohl sein? Fragen über Fragen…. die Spannung wuchs merklich und es wurde nach kindlicher Manier natürlich rege diskutiert, sodass am Ende viele Möglichkeiten feststanden….

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Der Schlüssel versteckte sich tatsächlich in einem vermoderten Hohlraum eines Pfostens. Aber kein Schloss in Sicht. Also erstmal einstecken, sicher würde man ihn irgendwann mal brauchen.
Oh, aber da war ja noch der 4. Hinweis: Zwei Badewannen? Ging es wieder zurück zur Oma nach Hause? Aber die haben doch nur EINE Badewanne, und sollte der Schatz etwa dort drin versenkt worden sein? Das ist ja öde!!!

Aber nein!!  Zwei wache Äuglein entdeckten in der Ferne zwei zu Kuhtränken umfunktionierte Badewannen und der dazugehörige Körper konnte nicht schnell genug dorthin rennen. Beinahe wäre bergabwärts noch ein überhastetes Maleur passiert. Puuhh, das war nochmal gut gegangen…..

Also, Allemann dorthin!

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Begeistert und hochmotiviert vom bisherigen Erfolg wurde alles untersucht, was nicht Niet und Nagelfest war. Zwar musste hier ein wenig länger gesucht werden, aber das beeindruckende Durchhaltevermögen wurde schließlich belohnt: ein 5. Hinweis.

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Aha, es sollte also den Weg weiter entlang gehen und dann in den kleinen rechts befindlichen “Buschwald”. Genau richtig. So ein Schatz liegt ja auch nicht am Wegesrand oder an einem Baum…..oder etwa doch? Nicht ganz. Hier war nun die Herausforderung, mal nicht nur in Augenhöhe der Kiddies zu suchen.

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Aber da man dann doch irgendwann ein seltsam an einem Baum befestigtes Band ausmachte, schweiften die Blicke auch mal nach oben. Woooow!!!! – Was hing denn da? Das war ja eine Minischatztruhe!! Der Schatz? Hängend? An einem Baum? Konnte doch eigentlich gar nicht sein…..
Erst mal das Objekt der Begierde auf den Boden bringen.

So ein Mist: verschlossen! Wie kriegen wir das denn auf?

Ich musste schon schmunzeln beim Miterleben, wie lange es doch dauern kann, bis die vielen kleinen grauen Zellen die Verbindung zu dem bereits vorher gefundenen Schlüssel herstellten. Aber auch diese Hürde konnten sie dann meistern.

Belohnt wurde das Ganze dann aber mit einer in der Kiste befindlichen Stärkung für alle und dem nächsten Hinweis:

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Eine Kreuzung also. Aber hier kannte sich doch keiner aus, ausser Leni, die aber auch keine wirkliche Idee hatte.
Klar war aber, der Weg zurück war wohl nicht die richtige Wahl. Einstimmig beschlossen die kleinen Helden, mutig den Weg weiter zu gehen und zu hoffen, diese besagte Kreuzung dann doch noch zu finden.

So kam es dann auch. Der Rest war, wie auf dem Bild zu sehen, reine Formsache.

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Hier musste man gar nicht viel überlegen, in welche Richtung es gehen sollte. Das räumliche Denken schien bei den Meisten bereits recht gut zu funktionieren.
Aber was sollte der Hinweis ” Drei Null” ? Was bedeutete das denn wieder?

Erst mal den Weg entlang gehen … Oh vielleicht 30 Meter? Da war aber nichts, zumindest stand man da mitten auf der Straße. Und ein fremdes Grundstück betreten traute sich dann auch keiner.
Vielleicht Hausnummer “30”? Ja sicher, dass muss es sein!!

Und wer wohnte da wohl? Natürlich die Oma und der Opa. Wie, der Schatz ist dann doch im Garten von Oma und Opa? Wie lustig ist das denn? Und die haben uns davon gar nichts gesagt? Oder wussten die wohl selber nichts davon? Wieder Fragen über Fragen. Im Grunde auch egal…

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Jetzt war man aber am Haus mit besagte Nummer und es war kein Hinweis mehr übrig. Sollte jetzt etwa das ganze Grundstück auseinandergenommen werden? Das kann ja ewig dauern! Ratlosigkeit machte sich dann doch noch breit.

Alle Hinweiskarten wurden nochmal unter die Lupe genommen. Wir haben doch bestimmt irgendetwas übersehen? Aber nichts….

Fragende Blicke!

Da musste ich dann doch mal fragen: “Wo steht die “30” denn und habt ihr genau dort einmal gesucht?”

STIRNKLATSCHER!!  Ja genau – im Bereich der Hausnummer! Das musste es sein. Und dann ging es natürlich wieder ganz schnell!!!

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   Tja, und hinter Opis Haus liegt doch ne Menge Holz herum….

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In der Schatzkiste war dann noch folgende Nachricht für die Finder:

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Ihr seid jetzt echte Nimmerlandpiraten mit Auszeichnung und Urkunde!!

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Und so sehen Sieger aus:

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Für alle, die sich von dieser Schatzsuche inspiriert fühlen: Hier könnt Ihr nun die ursprünglich von mir zusammengestellte Vorlage in Form einer Powerpoint Präsentation herunterladen.

Ich würde mich über einen entsprechenden Gästebucheintrag freuen. Gerne würde ich auch Euer Erlebnis dabei hören oder lesen. Insofern wäre ein entsprechendes Feedback toll!

Jedenfalls wünsche ich Euch viel Freude bei den Vorbereitungen und den erlebnisreichen Tag.

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3 thoughts on “Schatzsuche oder auch der “Kiddies geocaching workshop”

  1. Super gemacht und auch mal gut dokumentiert. Will gar nicht wissen, wie viel Vorbereitungszeit da reingesteckt wurde. Macht Lust auf Nachmachen.
    Falls Ihr nix dagegen habt, wenn es einer nachmacht, dann wäre es toll, wenn Ihr die Schatzkarte in noch besserer Qualität z.B. zum Download anbieten könntet. (Die Hinweise müssen dann eh an die Gegebenheiten angepasst werden.)

    • Hallo Andre,

      danke für Dein Feedback.
      Schön dass es gefällt.

      Ich schau mal nach, ob ich die Powerpoint Präsentation noch habe.. darin sind alle Vorlagen, die Du dann entsprechend anpassen könntest.

      Sobald ich das habe, kann ich es als Download hier unter dem Bericht verlinken, kein Problem.

      Damit wirst Du jedenfalls sehr viel Spaß haben, die Kids erst recht.

      Lieben Gruß,

      der Sperling aka Lars

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