Sperling’s Magical Mystery I

das Tor

Was haben mich die Ratehaken doch schon für Nerven gekostet !

Was anfänglich für mich teilweise noch nervig war, waren hier und da noch viele “ungeklärte Fälle” auf der Landkarte und an vielen Stellen keine Lösung in Sicht, hat diese Art der Geocaches in Vergangenheit dann doch bei mir immer mehr an Beliebtheit gewonnen.

Manche Rätsel waren vielleicht leicht zu lösen, manche sehr durchdacht, wieder andere grandios schwierig. Manches Mal denkt man: OK, das ging jetzt nur mit Raten oder mit Kommissar Zufall….alles in Allem kann man aber sagen: Cachen bildet ungemein – wenn man sich darauf einläßt.
So führt der Weg oftmals in Bereiche, von denen man bestenfalls vielleicht mal etwas gehört oder gelesen hat. Viele Dinge sind aber gerade “am Anfang” recht neu und so kommt man immer wieder zu dem Punkt, einen Aha-Effekt zu erleben, Neues kennenzulernen. Und das macht es gerade erst so speziell. Gepaart mit den teilweise doch recht skurrilen Gedanken der Cache-Owner und den fiesen Tricks rund ums Verstecken von Informationen, läßt sich das Ganze ins scheinbar Grenzenlose steigern. Und dieser entstehende Strudel reißt einen mit.
Anders als in der Realität muss man hier aber bewußt loslassen und sich mitreißen lassen, damit es am Ende gutgeht. Simplifizierung der Dinge ist dabei oftmals der wichtigste Schlüssel.

Das lernt man immer wieder auf’s Neue.

Suchtfaktor? Ja! Ganz bestimmt.

Krankheitsgefahr? Auch!

So stand ich irgendwann vor einem Haufen ungelöster Rätsel, schaute immer wieder in die Listings und konnte gar nichts mehr sortieren. Gedanken kreiselten, Bilder flogen an mir vorbei, Zahlen und Buchstaben prasselten aus allen Richtungen ins Nirgendwo….

In einem Log schrieb ich dann erstmals den Begriff  “Mystery-Burnout”. Kann es so etwas geben?
Keine Ahnung – aber es fühlt sich irgendwie krank an. Krank, obwohl man sich körperlich nicht schlecht fühlt. Ganz im Gegenteil.

Aber zwischendurch braucht man auch mal wieder etwas Abstand. Muss Dinge ruhen lassen und sortieren.
Wahrscheinlich ist das auch die Geburtsstunde eigener krankhaft durchdachten Gemeinheiten, die man als Dankeschön und gleichzeitig als Rache in die Welt setzt.

So ein wenig war es zumindest bei mir so … aber wie schafft man den Balance-Akt zwischen gutem Rätsel, schönem Outdoor-Part und gelungenem Finale? So will man doch durchweg, von vorne bis hinten etwas abliefern, was erinnert. Etwas, was die Leute anzieht, was irgendwie magisch ist, was lange bleibt.
Ein gepfeffertes Rätsel, das aber dennoch lösbar ist, damit sich die Leute dran trauen, damit sich auch der Dosenbau lohnt und auch wirklich jemand vorbeikommt.

Gar nicht so einfach.

Aber, ich denke, mit “Sperling’s Magical Mystery I” kommt einer ins große Spiel, der durchaus seine Daseinsberechtigung haben wird und der auch den Anspruch hat, von Allem etwas zu erfüllen.

Der Name deutet einerseits schon an, daß hier was kommt und andererseits,daß er nicht der Einzige bleiben wird. Aber Letzteres hat erst mal noch Zeit.

Ein Potpourri vergangener Rätsel vereint zu mehreren Ebenen werden hier Programm sein. Nicht so ohne Weiteres Outdoor zu lösen und mit einem gewissen Durchblick sollte es dabei Schritt für Schritt voran gehen. Auf jeden Fall gibts hier was auf die Augen. Somit sind die Farben blau und grün buchstäblich auch von zentraler Bedeutung. Dem würde ich aber jetzt auch nicht zu viel beimessen.

Jetzt fange ich hier schon an, in Rätseln zu sprechen…ok lassen wir das…

Während in der Küche gerade noch die letzten passenden Gewürze für die Suppe gesucht werden, meldet die Garage schon erste größere Erfolge.

Wiegt er wirklich 10 Kilo? Es fühlt sich jedenfalls so an! 😉

“Das trägt keiner aus’m Wald”! – na da bin ich aber mal gespannt.

Wie lange wird es denn noch dauern?

Jetzt haben wir fast April. Reden wir mal von noch einigen wenigen Wochen. Vielleicht zwei oder drei, vielleicht eher. Mal schauen.

Wie sieht es mit D und T aus?

Tja, das liegt wohl, mal wieder, im Auge des Betrachters. Vor gut einem Jahr wäre es für mich zumindest noch D5 gewesen. Aber 3,5 sind es Minimum!

Bei T würde ich auch liebend gerne hoch ansetzen. Das würde es aber dann doch zu speziell machen. Auch hier nicht mehr als 3,5 ! Aber das ist auch der Kombination geschuldet.

Hä ?

Abwarten 😀

Wird es ein Premium?

Er ist sicherlich “premium” aber für mich bleibt es Ehrensache, daß jeder Cacher hier mal ran darf! Ich halte nach wie vor nichts von der Zweiklassengesellschaft, ohne jetzt wieder hier eine Diskussion beginnen zu wollen 😉

Aber ich freue mich schon drauf, wenn der große Run der hiesigen Freaks beginnt. Da würde ich wie bei “micro Part” in Dortmund vor ein paar Wochen gerne wieder Mäuschen spielen.

Ich versuche jedenfalls beim FTF vor Ort zu sein. Mal schauen, ob sich das realisieren lässt. Dann reiche ich dem ersten Finder auch ein Blechschnitzel!

Häh ?

Dann trinken wir dort ein Bier zusammen, man! 🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

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